„Wir sind das Sprachrohr für 130.000 beschäftigte Handwerker“, stellt Andreas Brieske, Arbeitnehmer-Vizepräsident der Handwerkskammer Wiesbaden (HWK) fest. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Perspektive Selbstverwaltung im Handwerk“ wurde am 6. und 7. April im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Wiesbaden (BTZ I) das Thema Öffentlichkeitsarbeit behandelt. Bei der Veranstaltung wurden den Teilnehmenden durch Mitarbeiter der HWK die bestehenden Kommunikations- und Informationstätigkeiten vorgestellt.
Claudia Niedermayer referierte über den Auftritt der HWK in den sozialen Medien, danach stellte Roman Peter die Presseaktivitäten vor und gab zudem hilfreiche Tipps. Am zweiten Tag ging es dann um die Frage, inwiefern sich die Arbeitnehmervertretung der HWK mit ihren Themen der Öffentlichkeit in Zukunft präsentieren kann. „Als ehrenamtliche Arbeitnehmervertretung des Handwerks ist es uns wichtig, dass wir unsere Themen nach außen tragen können, wie beispielsweise die Qualität der Ausbildung, Wertschätzung der Beschäftigten auch im Ehrenamt und die Fachkräftesicherung“, findet das Vollversammlungsmitglied Kerstin Baumann. Im Rahmen des Projektes werden weitere offene Veranstaltungen für interessierte Beschäftigte im Handwerk durchgeführt.
Über die Arbeitnehmervertretung in der Vollversammlung der Handwerkskammer Wiesbaden
Die Vollversammlung ist das gewählte Parlament des Handwerks aus 8 Landkreisen in Ober-, West- und Mittelhessen und vertritt dort die Interessen der Arbeitnehmerschaft. Hier sind in ca. 26.000 Betrieben etwa 130.000 Handwerker, davon 9.000 Azubis beschäftigt. An der Spitze der der 48 gewählten Vertreterinnen und Vertreter steht Vizepräsident der Arbeitnehmerseite Andreas Brieske.